Reisebericht
Hedonism II im Juli 2007



Nachtleben


Das Partygeschehen und das Nachtleben im Hedonism II setzt sich von dem meisten anderen Hotels und Resorts deutlich ab. So verrucht, wie oft vermutet, geht es allerdings wirklich nicht zu.

Gala zum Independece-Day Inmitten des Buffet-Restaurants befindet sich die Hauptbühne. Dort finden am Abend die diversen Veranstaltungen laut Animationsplan statt. Je nach Tagesmotto gibt es dann durchaus sehens- und hörenswerte Shows vom Animationsteam oder externen Künstlern. Musikalisch ist hauptsächlich Reggae angesagt.
Sehr gewöhnungsbedürftig und während des Abendessens recht störend empfanden wir die auf das amerikanische Publikum ausgelegten Game-Shows und Competitions. Das Ganze reichte vom Wet-T-Shirt-Competiton bis hin zu recht niveaulosen Geschlechter-Wettkämpfen. Meist machten sich aber die selben Leute jeden Abend zum Affen.

Höhepunkte des wöchentlichen Motto-Programms sind die Pyjama-Party am Dienstag und die Togo-Party am Donnerstag. Pyjama-Party ist eigentlich selbsterklärend. Der Dresscode bestand in diverser Nachtwäsche oder aber Dessous. Teilweise erschienen die Gäste bereits zum Abendessen im Party-Outfit.
Zur Toga-Party war weiß angesagt. Bettlaken zum zünftigen Toga-Outfit lagen auf dem Zimmer bereit und es gab sogar einen Kurs, wie mann dann das Gebilde zu knoten hat. Unser Ding war das alles nicht. Weiße Kleidung, bei der Dame recht freizügig, war da eher angesagt.

Auch an den anderen Motto-Tagen sah man recht erotische Outfits und viel Haut bei den Damen. Die Männer ließen sich meist nur in Shorts, T-Shirt und Badelatschen blicken. Schade eigentlich.

Children of Drums - sehens- und hörenswert Das Partyprogramm zog sich auf der Hauptbühne meist bis 22.30 Uhr hin. Danach schwärmte man entweder in die Piano-Bar zum Mitsingen oder Karaoke aus oder ging in die Disco unterhalb des Haupt-Pools. So richtig los ging es dort aber erst nach Mitternacht. Obwohl klimatisiert, wurde es in der Disco recht heißt. Dann fielen schon mal die Hüllen und auch der ein oder andere Blow-Job war zu sehen. Die Musik war meist auf jüngeres Publikum ausgelegt und wir empfanden den Dauereinsatz der Strobo-Blitzer störend.

Der andere Teil der Gäste verzog sich entweder auf die Zimmer zum Schlafen oder zu anderen entspannenden Tätigkeiten oder zu nächtlichem Vergnügen am Strand oder im Pool-Bereich im FKK-Teil des Areals.

Weitere Vergnügungen


Offiziell streng verboten, doch auf Jamaika alltäglich - Marihuana oder auch Ganja genannt. Die Cannabispflanze gedeiht hier auf Jamaika selbst auf kargen Böden prächtig. In unzugänglichem Bergland oder auch auf in den Sümpfen versteckten Feldern wird Ganja angebaut. Schon auf dem Flughafen angekommen, bekommt man die ersten Angebote.
In vielen Hotels werden Strandhändler durch Sicherheitswachen an den Hotelstränden ferngehalten. Doch das hindert die Ganja-Dealer nicht, per Boot am Strand zu versuchen ihr Gras an den Mann zu bringen. Auch beim Strandspaziergang wurden wir alle paar Meter diesbezüglich angesprochen. Als wir erklärten, wir wären 'clean', schauten die Jamaikaner ungläubig und gingen kopfschüttelnd weiter.
Am Hotelstrand sahen wir so manchen Hotelgast, der sich mit den bootfahrenden Grashändlern einig wurde.

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